Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen

Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen

Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie

Strahlenproktitis behandeln – Ursachen, Beschwerden und HBO-Therapie in Aachen

Beschwerden im Darmbereich können auch noch Monate oder Jahre nach einer Strahlentherapie auftreten. Dazu gehört die Strahlenproktitis – eine strahlenbedingte Schädigung des Enddarms, die Betroffene im Alltag häufig stark belastet.

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Hyperbare Sauerstofftherapie bei Strahlenproktitis

Eine Strahlenproktitis ist eine anerkannte Spätfolge nach Strahlentherapie im Beckenbereich. Betroffene leiden unter rektalen Blutungen, Schmerzen beim Stuhlgang, Durchfall, Stuhldrang oder Schleimabgang. Die Beschwerden schränken die Lebensqualität erheblich ein und treten häufig Monate oder Jahre nach der Bestrahlung auf – besonders bekannt sind Darmprobleme nach Bestrahlung bei Prostatakrebs.

In unserem Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) in Aachen prüfen wir individuell, ob eine HBO-Therapie bei chronischen Beschwerden nach einer Strahlentherapie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Vorteile der HBO-Therapie bei Strahlenproktitis

Die HBO-Therapie kann dazu beitragen, die Regeneration geschädigten Gewebes zu unterstützen und Beschwerden langfristig zu lindern.
Fachärtzliche Beratung einer Patientin zur hyperbaren Sauerstofftherapie

Die Symptome der Strahlenproktitis sind individuell verschieden, folgen aber einem erkennbaren Muster. Besonders häufig betroffen sind Patientinnen und Patienten nach einer Bestrahlung im Beckenbereich, etwa bei Prostatakrebs. Typisch sind anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich des Enddarms, die den Alltag erheblich belasten.

Typische Symptome bei einer Strahlenproktitis:

Nicht jede Strahlenproktitis verläuft gleich. Manche Betroffene leiden primär unter leichter Reizsymptomatik, bei anderen sind Blutungen und Schmerzen ausgeprägt und bestehen über Jahre.

Dr. med. Till Klein, Ärztlicher Leiter und Hyperbarmediziner im HBO-Zentrum Euregio Aachen
Bei Patientinnen und Patienten mit Strahlenproktitis kann die HBO-Therapie dazu beitragen, chronische Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität im Alltag wieder spürbar zu verbessern.

– Dr. med. Till Klein

Ärztliche Leitung, Spezialist für Hyperbare Sauerstofftherapie

Mitarbeiter des HBO-Zentrums erklärt einer Patientin den Behandlungsablauf

Ärztliche Erstberatung & Indikationsprüfung

Zu Beginn steht ein persönliches Gespräch. Wir erfassen Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, bisherige Behandlungen und klären, ob ein Zusammenhang mit einer zurückliegenden Strahlentherapie besteht.

Prüfung Ihrer Befunde

Vorhandene Bildgebung (MRT, PET), Arztberichte, Operationsberichte und relevante Vorbefunde fließen in die Beurteilung ein. So beurteilen wir zuverlässig, ob eine HBO-Therapie bei Radionekrose medizinisch angezeigt ist.

Individueller Therapieplan

Bei bestätigter Indikation erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der Ihre persönliche Situation, die Lokalisation der Radionekrose und die medizinische Ausgangslage berücksichtigt.

Begleitung während der Behandlung

Während der gesamten Therapie werden Sie medizinisch eng begleitet. Die Behandlung erfolgt strukturiert und unter ärztlicher Verantwortung – gerade bei Radionekrose im Gehirn ist eine engmaschige Begleitung essenziell.

Kosten und Kostenübernahme

Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Im Rahmen der Beratung besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation bestehen und welche Unterlagen relevant sind.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie unverbindlich und vertraulich zu beraten.
Was ist eine Strahlenproktitis?

Eine Strahlenproktitis ist eine strahlenbedingte Entzündung und Schädigung des Enddarms nach Strahlentherapie im Beckenbereich. Die Ursache liegt nicht in einer Infektion, sondern in chronischen Gewebeveränderungen durch ionisierende Strahlung: geschädigte Blutgefäße, Sauerstoffmangel und eingeschränkte Regeneration.

Beschwerden treten während der Behandlung, kurz danach oder – bei Strahlenspätfolgen – erst Monate oder Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie auf. Gerade chronische Strahlenproktitis entwickelt sich häufig zeitverzögert.

Typisch sind rektale Blutungen, Schmerzen oder Brennen beim Stuhlgang, häufiger Stuhldrang, Durchfall, Schleimabgang und Druckgefühl im Enddarm. Die Strahlenproktitis Blutung ist dabei oft das erste und auffälligste Symptom.

Bei der Strahlenproktitis – auch radiogene Proktitis – stehen strahlenbedingte Gefäßschäden und Gewebeveränderungen im Vordergrund, keine Infektion. Daher wirken Antibiotika nicht. Die Behandlung muss an der Ursache ansetzen: der gestörten Sauerstoffversorgung und eingeschränkten Regeneration des bestrahlten Gewebes.

Patientinnen und Patienten berichten nach abgeschlossener HBO-Therapie häufig von einer Reduktion der rektalen Blutungen, einer Verbesserung der Stuhlgewohnheiten und einer spürbaren Entlastung im Alltag. Die individuelle Behandlungsdauer und das Ansprechen auf die Therapie hängen vom Ausmaß der Gewebeschädigung und der Gesamtsituation ab. Im persönlichen Beratungsgespräch gehen wir auf Ihre konkrete Situation ein.

Am Anfang stehen Beratung, Befundprüfung und ärztliche Einschätzung. Bei bestätigter Indikation erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. Die Therapie der Strahlenproktitis erfolgt in unserer Druckkammer unter kontinuierlicher medizinischer Begleitung.

Die Kostenübernahme hängt vom individuellen Fall und der medizinischen Ausgangssituation ab. Weitere Informationen zur Kostenübernahme der HBO-Therapie finden Sie auf unserer entsprechenden Informationsseite.

Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme in Ihrer Situation bestehen.

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Medizinisches Team des HBO-Zentrums Euregio Aachen

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Telefonische Erreichbarkeit
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Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Zertifiziert & vernetzt

Das HBO-Zentrum Aachen ist Mitglied in der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) sowie im Verband Deutscher Druckkammerzentren (VDD) und damit eng an aktuelle medizinische Leitlinien angebunden. Zusätzlich werden unsere Prozesse regelmäßig von unabhängigen Stellen wie TÜV Rheinland und DNV geprüft und zertifiziert. Für Sie bedeutet das: Behandlung auf höchstem Qualitäts- und Sicherheitsniveau.
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