Hyperbare Sauerstofftherapie, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Und die Entzündung zu regulieren.
Sie haben eine Diagnose wie Knochenmarködem, Knochennekrose oder chronische Knochenentzündung erhalten und suchen eine ergänzende Therapie? Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) verbessert die Sauerstoffzufuhr im Knochen nachhaltig, reduzierte überschießende Entzündungen und beschleunigt die Gewebe-Regeneration maßgeblich.
Im HBO-Zentrum Aachen bieten wir eine ergänzende und wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit an: die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT). Diese moderne medizinische Methode kann den Heilungsprozess bei chronischen Knochenentzündungen, Knochenmarködemen und Knochennekrosen entscheidend unterstützen – wirksam, sicher und wissenschaftlich fundiert.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) wird bei bestimmten Knochenerkrankungen als grundlegender Therapieansatz vielversprechend bewertet. Dabei wird sie als ergänzende Behandlung eingesetzt. Ziel ist es, die Durchblutung des Knochens zu verbessern, entzündliche Prozesse zu regulieren und die Regeneration des geschädigten Gewebes zu unterstützen. Im HBO-Zentrum Aachen begleiten wir Sie individuell und in enger Abstimmung mit Ihrem behandelnden Facharzt.
Diese positiven Effekte sind durch zahlreiche Studien belegt und machen die HBO-Therapie zu einer wertvollen Ergänzung bei der Behandlung von bestimmten Knochenerkrankungen.
Martina H. aus Aachen
Erkrankungen des Knochens, Juni 2025
Michael R. aus Düren
Knochennekrose, Februar 2025
Birgit M. aus Erfstadt
Kieferknochennekrose, Juli 2025
Thomas C. aus Köln
Osteomyelitis, September 2025
Knochengewebe ist stark von einer ausreichenden Durchblutung und Sauerstoffversorgung abhängig. Wird diese gestört, kann es zu Schmerzen, Gewebeschäden oder chronischen Entzündungen kommen. Besonders bei länger bestehenden Erkrankungen entsteht häufig ein Kreislauf aus Entzündung, Minderdurchblutung und verzögerter Heilung. Hier setzt die Hyperbare Sauerstofftherapie an.
Knochenerkrankungen umfassen ein breites Spektrum struktureller und funktioneller Störungen des Skelettsystems. Dazu zählen unter anderem das Knochenmarködemsyndrom, die Osteonekrose, die Osteomyelitis sowie verzögerte Knochenheilungen oder Pseudarthrosen nach Frakturen. Je nach zugrunde liegender Pathologie berichten Betroffene über belastungsabhängige oder persistierende Knochenschmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen. Insbesondere bei chronischen Verläufen können die Beschwerden schleichend beginnen und im weiteren Verlauf zu erheblichen Einschränkungen der Mobilität, der Selbstständigkeit und der Lebensqualität führen.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass bei vielen Knochenerkrankungen komplexe pathophysiologische Mechanismen beteiligt sind. Eine zentrale Rolle spielen Störungen der Knochen-Durchblutung der kleinen Gefäße, entzündliche Prozesse, ein Ungleichgewicht zwischen knochenaufbauenden Osteoblasten und knochenabbauenden Osteoklasten sowie eine gestörte Zellregeneration. Bei der Osteonekrose führt beispielsweise eine verminderte Durchblutung zu einer lokalen Sauerstoffunterversorgung (Ischämie), wodurch Knochengewebe abstirbt. Chronische Entzündungen – etwa im Rahmen einer Osteomyelitis – können die Knochenstruktur nachhaltig schädigen und die Heilungsfähigkeit beeinträchtigen. Trotz moderner Therapiekonzepte – darunter medikamentöse Behandlungen, operative Eingriffe, antibiotische Therapien, physikalische Maßnahmen sowie rehabilitative Verfahren – bleibt der Behandlungserfolg insbesondere bei chronischen oder komplizierten Verläufen teilweise limitiert.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) stellt eine innovative, ergänzende Behandlungsoption bei ausgewählten Knochenerkrankungen dar und setzt gezielt an mehreren dieser krankheitsrelevanten Mechanismen an. Während der Therapie atmen Patientinnen und Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck 100 % medizinischen Sauerstoff ein. Dadurch steigt die im Blutplasma gelöste Sauerstoffkonzentration signifikant an, sodass auch minderdurchblutetes oder entzündlich verändertes Knochengewebe besser mit Sauerstoff versorgt wird. Ziel der Hyperbaren Sauerstofftherapie ist es, die Mikrozirkulation zu verbessern, die Angiogenese (Neubildung von Blutgefäßen) zu fördern, entzündliche Prozesse zu modulieren und die Aktivität knochenregenerativer Zellen zu unterstützen. Zudem kann die HBO-Therapie antibakterielle Effekte verstärken und insbesondere bei chronischen Knocheninfektionen die Wirksamkeit begleitender antibiotischer Therapien erhöhen. Auf diese Weise kann die HBOT einen wichtigen ergänzenden Beitrag zur ganzheitlichen Behandlung von Knochenerkrankungen leisten und die Voraussetzungen für eine verbesserte Gewebeheilung, funktionelle Stabilisierung sowie nachhaltige Schmerzreduktion und Mobilitätssteigerung fördern.
Die Osteonekrose – auch als Knocheninfarkt oder avaskuläre Knochennekrose (AVN) bezeichnet – ist eine schwerwiegende Durchblutungsstörung des Knochens. Durch eine Minderversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen kommt es zum Absterben von Knochengewebe. Besonders häufig betroffen sind Hüftkopf, Knie, Schulter oder Sprunggelenk. Unbehandelt kann die Erkrankung zu strukturellen Einbrüchen des Knochens, Gelenkzerstörung und letztlich zum Verlust der Gelenkfunktion führen.
Typische Symptome sind belastungsabhängige Schmerzen, zunehmende Bewegungseinschränkungen sowie Ruheschmerzen im fortgeschrittenen Stadium. Pathophysiologisch steht eine gestörte Mikrozirkulation im Vordergrund, die zu lokaler Ischämie, Gewebehypoxie und schließlich zum Zelluntergang führt.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) stellt eine innovative, wissenschaftlich untersuchte Ergänzung zur konservativen oder operativen Behandlung der avaskulären Knochennekrose dar – insbesondere in frühen Stadien.
Während der HBO-Behandlung atmen Patientinnen und Patienten in einer Druckkammer unter erhöhtem Umgebungsdruck (meist 2,0–2,5 bar) 100 % medizinischen Sauerstoff. Dadurch steigt die im Blutplasma physikalisch gelöste Sauerstoffmenge um ein Vielfaches an. Selbst schlecht durchblutete oder ischämische Knochenareale können so wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.
Wirkmechanismen der HBO-Therapie bei Knochennekrosen:
Ziel der HBO-Therapie bei Knocheninfarkt ist es, das Fortschreiten der Nekrose zu verlangsamen oder aufzuhalten, die strukturelle Stabilität des Knochens zu erhalten und operative Eingriffe – wie eine Endoprothese – möglichst hinauszuzögern oder zu vermeiden. Insbesondere im Frühstadium kann die Hyperbare Sauerstofftherapie einen entscheidenden Beitrag zur funktionellen Stabilisierung und Schmerzlinderung leisten.
Die Otitis externa necroticans – auch als maligne Otitis externa bezeichnet – ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Infektion des äußeren Gehörgangs, die sich auf die Schädelbasis ausbreiten kann. In fortgeschrittenen Fällen entsteht eine Schädelbasis-Osteomyelitis.
Besonders gefährdet sind Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus, Immunsuppression oder höherem Lebensalter. Häufige Erreger sind Pseudomonas aeruginosa.
Die Erkrankung ist durch eine ausgeprägte Gewebeischämie und entzündliche Zerstörung der knöchernen Schädelbasis gekennzeichnet. Aufgrund der anatomischen Nähe zu wichtigen Nerven- und Gefäßstrukturen ist eine rasche und konsequente Therapie essenziell und nicht selten operative Verfahren nicht möglich.
Die HBO-Therapie wird bei therapierefraktären oder schweren Verläufen ergänzend zur langfristigen antibiotischen Behandlung eingesetzt.
Wirkansätze der HBOT in diesem Indikationsbereich:
Gerade in Bereichen mit eingeschränkter Durchblutung – wie der Schädelbasis – kann die Hyperbare Sauerstofftherapie die entscheidende Voraussetzung schaffen, damit Antibiotika wirksam werden und das Gewebe regenerieren kann. Ziel ist es, die Infektion zu kontrollieren, neurologische Komplikationen zu verhindern und die strukturelle Integrität der Schädelbasis zu erhalten.
Ein Knochenmarködem ist eine Wasseransammlung im Knochen, die mit starken, stechenden oder dumpfen Schmerzen einhergeht. Diese Schmerzen treten häufig bei Belastung, aber auch in Ruhe auf. Im MRT lässt sich das Ödem als helles Signalbild erkennen – ein Zeichen dafür, dass der Knochen unter Druck steht.
Das Knochenmarködem kann unterschiedliche Ursachen haben:
Die genaue Entstehung ist noch nicht vollständig geklärt, aber eine Rolle spielen Durchblutungsstörungen und Entzündungsprozesse.
Die HBO-Therapie hilft dabei, das Gewebe zu entlasten und zu regenerieren. Ihre antiödematöse (abschwellende) und entzündungshemmende Wirkung kann Schmerzen lindern, die Drucksituation im Knochen verbessern und die Abheilung deutlich beschleunigen.
Wir sehen bei vielen Patientinnen und Patienten mit Knochenerkrankungen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität unter HBO-Therapie.
– Dr. med. Till Klein
Ärztliche Leitung, Spezialist für Hyperbare Sauerstofftherapie
Knochengewebe ist stark durchblutungsabhängig. Wenn die Blutzirkulation gestört oder das Gewebe entzündet ist, kann die Heilung verlangsamt werden. In der HBO-Therapie atmen Patienten unter erhöhtem Druck reinen Sauerstoff ein. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff ins Blut und auch in schlecht versorgte Knochenareale. Dieser erhöhte Sauerstoffgehalt kann Entzündungsprozesse regulieren, die Durchblutung fördern und die Wirkung bestimmter Medikamente unterstützen.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie stellt somit eine moderne, wissenschaftlich fundierte Ergänzung bei ausgewählten Knochenerkrankungen dar – insbesondere bei avaskulärer Knochennekrose, chronischer Osteomyelitis und Knochenmarködemsyndrom. Durch die gezielte Verbesserung der Sauerstoffversorgung, die Modulation entzündlicher Prozesse und die Förderung regenerativer Mechanismen trägt die HBO-Therapie dazu bei, die Regeneration zu unterstützen, Schmerzen zu reduzieren und langfristige Komplikationen zu vermeiden.
Als Bestandteil eines interdisziplinären Therapiekonzeptes kann die HBO-Therapie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung von Knochenstruktur, Funktion und Lebensqualität leisten.
In einem persönlichen Gespräch prüfen unsere Ärzte, ob eine HBO-Therapie in Ihrer spezifischen Situation sinnvoll ist.pulvinar dapibus leo.
Die Behandlungsdauer, Sitzungszahl und Begleittherapie werden auf Ihre Beschwerden abgestimmt.
Unser interdisziplinäres Team sorgt während der gesamten Therapie für medizinische Begleitung, Monitoring und Anpassungen in enger Abstimmung mit Ihren Ärzten.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie unverbindlich und vertraulich zu beraten.
Die Kosten der HBO-Therapie bei Knochenerkrankungen hängen vom individuellen Befund und dem notwendigen Behandlungsumfang ab. In der Regel umfasst die Therapie mehrere Sitzungen über einen längeren Zeitraum.
Bei bestimmten Knochenerkrankungen, wie z. B. Knochennekrosen oder chronischen Entzündungen, gehört die HBO-Therapie zu den etablierten ergänzenden Behandlungsverfahren. In diesen Fällen werden die Kosten häufig ganz oder teilweise übernommen – sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen.
Wir beraten Sie hierzu transparent und unterstützen Sie bei der Klärung der Kostenübernahme.
Studien zeigen, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) die Heilung bei Knochen- und Knochenhautentzündungen sowie bei Knochennekrosen unterstützen kann. Durch den erhöhten Sauerstoffgehalt wird die Durchblutung verbessert, Entzündungen können abklingen und die Knochenregeneration gefördert werden. Aktuelle Analysen (Paderno et al., 2021; Currie et al., 2024; Jackson et al., 2025) bestätigen positive Ergebnisse, besonders bei Hüftkopfnekrosen und chronischer Osteomyelitis. Auch internationale Fachgesellschaften empfehlen HBO als ergänzende Therapie, wenn herkömmliche Behandlungen nicht ausreichen. Wir stellen Ihnen eine detaillierte Liste an aktuellen wissenschaftlichen Studien zur Verfügung.
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