Sie haben eine COVID-19-Infektion überstanden, leiden jedoch weiterhin unter anhaltenden Beschwerden wie Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Atemnot oder eingeschränkter Belastbarkeit? Bei Diagnosen wie Post-COVID, Long-COVID oder ME/CFS stellt die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) eine wertvolle und am Grundsatz der Erkrankung ansetzende Behandlung dar. Eine Vielzahl von Erfahrungsberichten und die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse stützen die sich mehrenden Hinweise, dass nun mit der HBO-Therapie ein vielversprechende Therapie zur Behandlung von Long-COVID zur Verfügung steht.
Im HBO-Zentrum Aachen setzen wir die Hyperbare Sauerstofftherapie als unterstützende Maßnahme ein, um die Sauerstoffversorgung im Gewebe zu verbessern, Stoffwechselprozesse anzuregen, Entzündungen zu reduzieren und Regenerationsmechanismen zu fördern. Die Therapie erfolgt individuell abgestimmt, wissenschaftlich fundiert und in enger ärztlicher Begleitung.
Hinweis: Die HBO-Therapie bei Post-COVID ist Gegenstand aktiver klinischer Forschung. Wir beraten Sie transparent auf Basis des aktuellen Forschungsstands und Ihrer individuellen Situation.
Aktuelle Studien zeigen Hinweise auf positive Effekte, insbesondere bei neurokognitiven Beschwerden und Erschöpfung und deuten darauf hin, dass die HBO-Therapie eine mögliche Ergänzung in der Behandlung von COVID und ME/CFS sein kann.
Erfahrungen zur Behandlung bei Post- / Long COVID und ME/CFS
Post- / Long-COVID verstehen
Indikationen im Überblick
Warum kann die Hyperbare Sauerstofftherapie bei Post- / Long-COVID und ME/CFS sinnvoll sein?
Aktueller Forschungsstand zur HBO-Therapie
Ihr Weg zur HBO-Behandlung in Aachen
Kosten
Wissenschaftlich fundiert
Katrin K. aus Aachen
Post-COVID, April 2025
Thomas K aus Bergheim
Post-COVID, Dezember 2025
Claudia B. aus Junglinster (LUX)
CFS nach EBV, Januar 2025
Markus H. aus Venlo (NL)
Long-COVID, Februar 2025
Anne V. aus Bonn
ME/CFS, November 2025
Nach einer COVID-19-Erkrankung können bei einigen Patientinnen und Patienten anhaltende Beschwerden bestehen bleiben. Dazu zählen unter anderem ausgeprägte Erschöpfung, eingeschränkte Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, Atemnot oder ein allgemeines Krankheitsgefühl. Diese Symptome können Wochen oder Monate nach der eigentlichen Infektion fortbestehen und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass bei Post- und Long-COVID häufig eine gestörte Sauerstoffversorgung des Gewebes, anhaltende Entzündungsprozesse sowie Veränderungen im Energiestoffwechsel eine Rolle spielen. Besonders betroffen sein können das Gehirn, das Nervensystem, die Muskulatur und die Mikrozirkulation. Trotz rehabilitativer Maßnahmen und medikamentöser Therapien verläuft die Genesung bei manchen Betroffenen nur langsam oder stagniert.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie setzt genau an diesen Mechanismen an. Während der Behandlung atmen Patientinnen und Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen Sauerstoff ein. Dadurch gelangt deutlich mehr Sauerstoff ins Blutplasma und kann auch Gewebe erreichen, das unter normalen Bedingungen schlechter versorgt wird. Ziel ist es, Regenerationsprozesse zu unterstützen, Entzündungen zu regulieren und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Erholung nach COVID-19 zu verbessern.
Nach einer COVID-19-Erkrankung können bei manchen Menschen Symptome bestehen bleiben oder neu auftreten. Dazu zählen unter anderem ausgeprägte Erschöpfung, Belastungsintoleranz, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Atembeschwerden, Schlafstörungen oder Schmerzen. Halten diese Beschwerden länger als zwölf Wochen an, spricht man von Post- oder Long-COVID. Bei anhaltenden Beschwerden nach einer COVID-19-Infektion kann die Hyperbare Sauerstofftherapie unterstützend eingesetzt werden, um die Sauerstoffzufuhr im Gewebe zu verbessern und Regenerationsprozesse zu fördern.
Postvirale Erkrankungen wie Post- / Long-COVID und ME/CFS gehen häufig mit komplexen Veränderungen im Körper einher. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse weisen auf eine Kombination aus Durchblutungsstörungen, anhaltenden Entzündungsprozessen, einer gestörten Sauerstoffverwertung auf zellulärer Ebene sowie Veränderungen im Energiestoffwechsel hin. Diese Mechanismen können erklären, warum Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Atemnot oder Belastungsintoleranz oft über Monate oder Jahre bestehen bleiben.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie setzt genau an diesen Punkten an. Während der Behandlung atmen Patientinnen und Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen Sauerstoff. Dadurch löst sich ein Vielfaches an Sauerstoff im Blutplasma und kann unabhängig von roten Blutkörperchen auch schwer erreichbare Gewebe versorgen, etwa im Gehirn, im Nervensystem und in erkranktem Gewebe.
Bei Post- / Long-COVID kann dieser erhöhte Sauerstoffgehalt dazu beitragen, die Durchblutung langfristig zu verbessern, entzündliche Prozesse zu regulieren und Regenerationsmechanismen im zentralen Nervensystem zu unterstützen. Neuste Studien zeigen Hinweise auf eine verbesserte neuronale Aktivität, eine Normalisierung des Stoffwechsels im Gehirn sowie positive Effekte auf kognitive Leistungsfähigkeit und mentale Belastbarkeit.
Bei ME/CFS steht häufig eine ausgeprägte Störung des Energiestoffwechsels und chronische Entzündungen im Vordergrund. Die HBO-Therapie kann hier an den zugrundlegenden Mechanismen ansetzen, indem sie die mitochondriale Funktion fördert, die Sauerstoffverfügbarkeit in den Zellen erhöht, Entzündungen reduziert und so die Grundlage für eine bessere Energieproduktion schafft. Ziel ist keine schnelle Symptombeseitigung, sondern eine schrittweise Unterstützung der körpereigenen Regenerationsprozesse.
Der IGeL-Monitor und die deutsche S1-Leitlinie bewerten die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) bei Post-COVID derzeit noch als „unklar“ bzw. empfehlen ihren Einsatz außerhalb von Studien nur zurückhaltend. Diese Einschätzungen basieren jedoch auf einem Datensatz aus dem Jahr 2023, der die seitdem deutlich gewachsene Studienlage nicht berücksichtigt. Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht – mit Ergebnissen, die ein deutlich positiveres Bild zeichnen.
So zeigen mehrere Untersuchungen, darunter auch placebokontrollierte Studien, Verbesserungen insbesondere bei neurokognitiven Beschwerden wie Konzentrationsstörungen sowie bei Erschöpfung. Eine internationale Langzeitbeobachtung eines randomisierten kontrollierten Trials dokumentierte zudem anhaltende Verbesserungen in den Bereichen Kognition, Schlaf, Schmerz und Belastbarkeit – noch ein Jahr nach Abschluss der Therapie.Besonders bedeutsam ist die laufende Forschung der Charité Berlin unter Beteiligung von Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen. Teilnehmende Schwerstbetroffene mit Post-COVID und ME/CFS berichten dabei von einer Verbesserung ihrer Alltagsfunktionen.
Aktuelle Forschung zeigt, dass HBOT dazu beitragen kann, neue Blutgefäße zu bilden, die mitochondriale Aktivität zu steigern sowie chronische Entzündungsreaktionen zu hemmen – Mechanismen, die bei Post-COVID eine zentrale Rolle spielen. Wir begleiten unsere Patienten auf Basis dieser neuesten Erkenntnisse – medizinisch überwacht, individuell angepasst und mit dem Anspruch, den aktuellen Stand der Forschung in die Praxis zu überführen.
In einem persönlichen Gespräch prüfen unsere Ärzte, ob eine HBO-Therapie in Ihrer spezifischen Situation sinnvoll ist.
Die Behandlungsdauer, Sitzungszahl und Begleittherapie werden auf Ihre Beschwerden abgestimmt.
Unser interdisziplinäres Team sorgt während der gesamten Therapie für die tägliche Begleitung, medizinische Beratung und Anpassungen in enger Abstimmung mit Ihren Ärzten.
Die Kosten einer HBO-Therapie sind individuell und richten sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Schweregrad der Symptome, dem bisherigen Krankheitsverlauf sowie dem geplanten Behandlungsumfang. Uns ist wichtig, transparent zu informieren und gemeinsam mit Ihnen einen realistischen und passenden Therapieplan zu entwickeln.
Bei Post- / Long-COVID variieren die Symptome stark von Patient zu Patient. Entsprechend unterschiedlich ist auch der empfohlene Umfang der HBO-Therapie. In vielen Fällen umfasst die Behandlung eine Serie von mehreren Sitzungen über mehrere Wochen. Ziel ist es, Regenerationsprozesse schrittweise zu unterstützen und die Belastbarkeit nachhaltig zu verbessern.
Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Sitzungen sowie der ärztlichen Begleitung. Berufsgenossenschaften, Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten regelmäßig ganz oder teilweise, insbesondere wenn ein medizinischer Nutzen begründet werden kann. Gesetzliche Krankenkassen bewerten die Indikation individuell bezogen auf den jeweiligen Patienten. Wir unterstützen Sie gerne bei der individuellen Anfrage und stellen die notwendigen Unterlagen zur Verfügung.
Bei ME/CFS ist der Krankheitsverlauf häufig komplex und langanhaltend. Die HBO-Therapie wird hier in der Regel als längerfristige, begleitende Maßnahme geplant. Der Therapieumfang wird sehr individuell festgelegt und orientiert sich an Ihrer Belastbarkeit, dem bisherigen Verlauf und den Therapieergebnissen im Verlauf.
Auch hier gilt, dass die Kosten pro Sitzung kalkuliert werden und sich aus der Gesamtzahl der geplanten Behandlungen ergeben. Unser ärztliches Team berät Sie ausführlich, welches Vorgehen medizinisch sinnvoll ist und welche Optionen der Kostenübernahme in Ihrem konkreten Fall bestehen.
Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) Symptome von Long- und Post-COVID wie Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und neurologische Symptome deutlich lindern kann. Untersuchungen (Zilberman-Itskovich et al., 2022; Hadanny et al., 2024) belegen Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit und eine Normalisierung von Stoffwechselaktivitäten im Gehirn. Eine Übersichtsarbeit von Wu et al. (2024) bestätigt die positive Wirkung auf Regeneration und Lebensqualität. Die zuletzt veröffentlichte Studie von der Berliner Charité konnte diese Forschungsergebnisse nachhaltig bestätigen (2025). Fachautoren sehen in der HBO-Therapie einen vielversprechenden ergänzenden Ansatz, um die Genesung nach COVID-19 langfristig zu unterstützen.
Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24h zurück.
„*“ zeigt erforderliche Felder an
Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeiten. Weitere Informationen finden sie in unserer Datenschutzerklärung.
Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Termin in unserer Sprechstunde. Alternativ können Sie uns jederzeit per E-Mail erreichen.
Telefonische Erreichbarkeit
Montag bis Freitag: 08:30 – 17:00 Uhr
Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie unverbindlich und vertraulich zu beraten.