Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen

Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen

Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie

Radionekrose behandeln – Symptome, Ursachen und Therapie

Spätfolgen nach einer Bestrahlung im Kopf- oder Halsbereich zeigen sich oft erst Monate oder Jahre später. Dazu gehört auch die Radionekrose – eine Form von Gewebeschädigung, die häufig schwer einzuordnen ist.

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Hyperbare Sauerstofftherapie bei Radionekrose

Eine Radionekrose ist eine der schwerwiegendsten Spätfolgen nach Strahlentherapie. Sie entsteht, wenn bestrahltes Gewebe dauerhaft so stark geschädigt wird, dass es abstirbt – ohne ausreichende Durchblutung und Sauerstoffversorgung ist eine Regeneration nicht mehr möglich.

In unserem Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) in Aachen prüfen wir, ob eine HBO-Therapie bei Radionekrose für Sie geeignet ist. Die Behandlung adressiert gezielt die gestörte Sauerstoffversorgung und die fehlende Regenerationsfähigkeit strahlengeschädigten Gewebes – die pathophysiologische Grundlage jeder Radionekrose.

Vorteile der Behandlung mit Hyperbarem Sauerstoff

Diese positiven Effekte sind durch zahlreiche Studien belegt und machen die HBO-Therapie zu einer wertvollen Therapieansatz bei der Behandlung von Radionekrose.

Fachärtzliche Beratung einer Patientin zur hyperbaren Sauerstofftherapie

Eine Radionekrose im Gehirn tritt häufig nach der Bestrahlung von Hirntumoren oder Metastasen auf. Sie zählt zu den klinisch besonders relevanten Spätfolgen, da selbst kleine Veränderungen im Gehirn spürbare Auswirkungen haben können.

Die Beschwerden hängen stark von der betroffenen Region ab und können denen eines Tumorrezidivs ähneln. Dazu gehören unter anderem neurologische Ausfälle, Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Veränderungen von Gedächtnis und Konzentration.

Eine besondere Herausforderung ist die Einordnung der Befunde: In der Bildgebung, insbesondere im MRT, lassen sich Radionekrose und Tumorwachstum oft nur schwer unterscheiden. Für die weitere Behandlung ist diese Unterscheidung jedoch entscheidend.

Dr. med. Till Klein, Ärztlicher Leiter und Hyperbarmediziner im HBO-Zentrum Euregio Aachen
Viele Patienten berichten von einer spürbaren Entlastung und Stabilisierung ihrer Beschwerden. Ziel ist es, die Regeneration des geschädigten Gewebes bestmöglich zu unterstützen.

– Dr. med. Till Klein

Ärztliche Leitung, Spezialist für Hyperbare Sauerstofftherapie

Mitarbeiter des HBO-Zentrums erklärt einer Patientin den Behandlungsablauf

Ärztliche Erstberatung & Indikationsprüfung

Zu Beginn steht ein persönliches Gespräch. Wir erfassen Ihre Beschwerden, Ihre Krankengeschichte, bisherige Behandlungen und klären, ob ein Zusammenhang mit einer zurückliegenden Strahlentherapie besteht.

Prüfung Ihrer Befunde

Vorhandene Bildgebung (MRT, PET), Arztberichte, Operationsberichte und relevante Vorbefunde fließen in die Beurteilung ein. So beurteilen wir zuverlässig, ob eine HBO-Therapie bei Radionekrose medizinisch angezeigt ist.

Individueller Therapieplan

Bei bestätigter Indikation erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan, der Ihre persönliche Situation, die Lokalisation der Radionekrose und die medizinische Ausgangslage berücksichtigt.

Begleitung während der Behandlung

Während der gesamten Therapie werden Sie medizinisch eng begleitet. Die Behandlung erfolgt strukturiert und unter ärztlicher Verantwortung – gerade bei Radionekrose im Gehirn ist eine engmaschige Begleitung essenziell.

Kosten und Kostenübernahme

Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Im Rahmen der Beratung besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation bestehen und welche Unterlagen relevant sind.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie unverbindlich und vertraulich zu beraten.
Was ist eine Radionekrose?

Eine Radionekrose ist das strahlenbedingte Absterben von Gewebe nach Strahlentherapie. Ursache ist die dauerhafte Schädigung kleiner Blutgefäße durch ionisierende Strahlung, die zu chronischem Sauerstoffmangel und Gewebsuntergang führt. Sie ist kein Tumorrezidiv und keine Infektion.

Beide können im MRT ähnlich aussehen. Die Radionekrose ist jedoch kein Tumorrückfall, sondern eine Folge der Strahlentherapie selbst. Erweiterte Bildgebung (PET, Perfusions-MRT) oder eine Biopsie ermöglichen die Unterscheidung. Eine falsche Einordnung führt zu falscher Therapie – deshalb ist spezialisierte Diagnostik entscheidend.

Spätfolgen der Bestrahlung entwickeln sich typischerweise Monate bis Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie. Gerade Radionekrosen entstehen häufig erst Monate bis mehrere Jahre nach der Behandlung.

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Gewebeschädigung und den Beschwerden. Neben medikamentösen oder operativen Maßnahmen kann auch die Hyperbare Sauerstofftherapie eingesetzt werden.
Die Kostenübernahme hängt vom individuellen Fall und der medizinischen Ausgangssituation ab. Weitere Informationen zur Kostenübernahme der HBO-Therapie finden Sie auf unserer entsprechenden Informationsseite. Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme in Ihrer Situation bestehen.

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Medizinisches Team des HBO-Zentrums Euregio Aachen

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Telefonische Erreichbarkeit
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Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Zertifiziert & vernetzt

Das HBO-Zentrum Aachen ist Mitglied in der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) sowie im Verband Deutscher Druckkammerzentren (VDD) und damit eng an aktuelle medizinische Leitlinien angebunden. Zusätzlich werden unsere Prozesse regelmäßig von unabhängigen Stellen wie TÜV Rheinland und DNV geprüft und zertifiziert. Für Sie bedeutet das: Behandlung auf höchstem Qualitäts- und Sicherheitsniveau.
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