Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie

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Radionekrose

Beschwerden nach Bestrahlung?

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Spätfolgen nach einer Bestrahlung zeigen sich oft erst Monate oder Jahre später. Dazu gehört die Radionekrose – eine Gewebeschädigung, die häufig schwer einzuordnen ist. Die Hyperbare Sauerstofftherapie verbessert die Sauerstoffversorgung des strahlengeschädigten Gewebes.

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Hyperbare Sauerstofftherapie bei Radionekrose

Eine Radionekrose ist eine der schwerwiegendsten Spätfolgen nach einer Strahlentherapie. Sie entsteht, wenn bestrahltes Gewebe so stark geschädigt wird, dass es abstirbt: Ohne ausreichende Durchblutung und Sauerstoffversorgung kann es sich nicht mehr regenerieren.

In unserem Ärzte-Zentrum für Hyperbare Sauerstofftherapie in Aachen prüfen wir Ihre Befunde und besprechen mit Ihnen, wie wir die HBO-Therapie für Sie planen. Die Behandlung setzt an der gestörten Sauerstoffversorgung und der fehlenden Regenerationsfähigkeit des strahlengeschädigten Gewebes an.

Warum HBO-Therapie?

Was die HBO-Therapie bei Radionekrose bewirkt

Mehr Sauerstoff im Gewebe

Durch reinen Sauerstoff im Druckkammer-Umfeld löst sich ein Vielfaches der normalen Menge im Blut — genug, um auch das schlecht durchblutete Gewebe im bestrahlten Bereich zu erreichen.

Gefäßneubildung anregen

Die HBO-Therapie stimuliert die Angiogenese — die Neubildung von Blutgefäßen. Das verbessert die Langzeitversorgung des Gewebes nachhaltig.

Erhalt des Gewebes statt Operation

Besonders bei anhaltenden oder schweren Verläufen trägt die HBO-Therapie entscheidend dazu bei, noch bestehendes Gewebe zu schützen und eine drohende Operation langfristig zu vermeiden.

Entzündungen reduzieren

Sauerstoff spielt eine entscheidende Rolle in immunologischen Prozessen. So reduziert die HBO-Therapie nachhaltig Entzündungen.

Ärztlich begleitet, individuell

Jede Behandlung wird ärztlich überwacht. Der Therapieplan wird individuell auf Befund, Stadium und Begleiterkrankungen abgestimmt — kein Standardschema.

Wissenschaftlich belegt

HBO-Therapie bei Bestrahlungsspätfolgen ist in internationalen Leitlinien verankert und gilt als die Standardtherapie in der erfolgreichen Behandlung von betroffenen Patienten.

Patientenstimmen

Was Patientinnen und Patienten berichten

„Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.“
★★★★★
Lisa Pham

Lisa Pham Rezension aus Google

„Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.“
★★★★★
Zeravan Simo

Zeravan Simo Rezension aus Google

„Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!“
★★★★★
Karin Esser

Karin Esser Rezension aus Google

„Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.“
★★★★★
Oliver Mohr

Oliver Mohr Rezension aus Google

„Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“
★★★★★
Heike Klinkenberg

Heike Klinkenberg Rezension aus Google

„Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!“
★★★★★
Gordon Rossbach

Gordon Rossbach Rezension aus Google

„Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.“
★★★★★
Lasse Falter

Lasse Falter Rezension aus Google

Weitere Bewertungen Alle Erfahrungsberichte unserer Patientinnen und Patienten lesen Zu den Erfahrungsberichten →

Was ist eine Radionekrose?

Die Radionekrose – auch strahlenbedingte Gewebsnekrose oder radiogene Nekrose genannt – bezeichnet das Absterben von Gewebe als direkte Folge einer Strahlentherapie. Sie kann Monate bis Jahre nach Abschluss der Behandlung auftreten.

Ursache ist eine Schädigung der kleinen Blutgefäße durch die Strahlentherapie. Das bestrahlte Gewebe wird nicht mehr ausreichend durchblutet, es entsteht ein anhaltender Sauerstoffmangel, der die Regeneration verhindert. Die Radionekrose ist keine Infektion, sondern eine eigenständige Folge der Behandlung.

Wo tritt eine Radionekrose besonders häufig auf?

Radionekrose tritt bevorzugt in Geweben auf, die eine hohe Strahlendosis erhalten haben. Die klinisch bedeutsamsten Lokalisationen sind:

  • Gehirn – nach einer Bestrahlung im Kopfbereich
  • Kopf – Knochen, Schleimhaut und Weichteile im Schädel- und Gesichtsbereich
  • Hals – Kehlkopf, Rachenschleimhaut, Halswirbelsäule, Speicheldrüsen
  • Kiefer und Mundhöhle nach Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich (Osteoradionekrose)
  • Beckenregion nach Bestrahlung der Beckenorgane
Beratung zur Hyperbaren Sauerstofftherapie im HBO-Zentrum Aachen

Radionekrose im Gehirn – ein besonders belastendes Krankheitsbild

Eine Radionekrose im Gehirn zählt zu den klinisch besonders relevanten Spätfolgen, da selbst kleine Veränderungen im Gehirn spürbare Auswirkungen haben können.

Die Beschwerden hängen stark von der betroffenen Region ab. Dazu gehören unter anderem neurologische Ausfälle, Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Veränderungen von Gedächtnis und Konzentration.

Eine besondere Herausforderung ist die Einordnung der Befunde: In der Bildgebung, insbesondere im MRT, lässt sich eine Radionekrose oft nur schwer von anderen Gewebeveränderungen unterscheiden. Für die weitere Behandlung ist diese Einordnung jedoch entscheidend.

Radionekrose und Spätfolgen im Kopf- und Halsbereich

Eine Strahlentherapie im Kopf- und Halsbereich kann das umliegende gesunde Gewebe langfristig schädigen. Besonders betroffen sind Knochen, Schleimhäute und Weichteile, die hohen Strahlendosen ausgesetzt waren.

Typische Spätfolgen nach einer Bestrahlung im Kopf- und Halsbereich sind:

  • Osteoradionekrose des Kiefers
  • Radionekrose des Schädelknochens, Kehlkopfs oder der Rachenwand
  • Schleimhautnekrose im Mund- und Rachenbereich
  • anhaltende Wundheilungsstörungen nach Operationen im bestrahlten Bereich
  • Schluckbeschwerden durch Schleimhautschäden

Diese Veränderungen entstehen durch denselben Mechanismus wie die Radionekrose im Gehirn: geschädigte Blutgefäße, verminderte Sauerstoffversorgung und eingeschränkte Regeneration.

Wie entsteht eine Radionekrose?

Radionekrose entsteht nicht durch eine einmalige akute Schädigung, sondern als schleichender Prozess über Monate und Jahre. Ionisierende Strahlung schädigt die Endothelzellen der kleinen Blutgefäße (Kapillaren) im bestrahlten Gewebe. Die Gefäße verengen sich fortschreitend und verschließen sich schließlich.

Ohne funktionierende Kapillaren erhält das Gewebe nicht mehr genug Sauerstoff. Der anhaltende Sauerstoffmangel (Hypoxie) verhindert die Regeneration: Gewebsdefekte heilen nicht, Entzündungen bleiben bestehen und das Gewebe beginnt abzusterben. Der Prozess verstärkt sich selbst, denn die Hypoxie verstärkt die Gefäßschädigung, die wiederum die Hypoxie vertieft.

Hier setzt die HBO-Therapie an: Sie durchbricht diesen Kreislauf, indem sie die Sauerstoffversorgung gezielt verbessert.

Portrait von Dr. med. Till Klein
„Viele Patienten berichten von einer spürbaren Entlastung und Stabilisierung ihrer Beschwerden. Wir unterstützen die Regeneration des geschädigten Gewebes bestmöglich.“

Dr. med. Till Klein Ärztliche Leitung, Spezialist für Hyperbare Sauerstofftherapie

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Wie wirkt die HBO-Therapie bei Radionekrose?

Bei der Hyperbaren Sauerstofftherapie atmen Patientinnen und Patienten in einer medizinischen Druckkammer reinen Sauerstoff unter erhöhtem Umgebungsdruck ein. Dadurch löst sich ein Vielfaches der normalen Sauerstoffmenge im Blutplasma und erreicht auch Gewebebereiche, die durch strahlenbedingte Gefäßschäden kaum noch durchblutet werden.

Im geschädigten Gewebe:

  • verbessert die HBO-Therapie die Sauerstoffversorgung hypoxischer, strahlengeschädigter Gewebeareale – auch im Gehirn
  • reduziert sie Entzündungen und Schwellungen
  • fördert sie die Neubildung kleiner Blutgefäße
  • aktiviert sie Reparaturprozesse in strahlengeschädigten Zellen

Die Therapie setzt damit an der Ursache der Radionekrose an: an der verminderten Durchblutung und dem anhaltenden Sauerstoffmangel im Gewebe.

Mehr über die HBO-Therapie

Wann ist eine HBO-Therapie bei Radionekrose die richtige Wahl?

Eine ärztliche Prüfung empfehlen wir allen Patientinnen und Patienten, bei denen nach einer Strahlentherapie der Verdacht auf eine Radionekrose besteht oder eine Radionekrose bereits diagnostiziert wurde.

Eine Vorstellung bei uns ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn:

  • eine Radionekrose im Gehirn nach einer Bestrahlung diagnostiziert oder vermutet wird
  • Spätfolgen der Bestrahlung von Kopf oder Hals die Lebensqualität erheblich einschränken
  • Wundheilungsstörungen, Fistelbildung oder Knochenschäden im bestrahlten Bereich bestehen
  • bisherige Behandlungsmaßnahmen keine ausreichende Verbesserung gebracht haben

Unser Ärzteteam prüft im Einzelfall, ob Beschwerden und Befunde zu einer Radionekrose passen und wie sich die HBO-Therapie in Ihr bestehendes Behandlungskonzept einfügt. Bei einer Osteoradionekrose des Kiefers stimmen wir das Vorgehen eng mit Ihrer behandelnden Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ab.

Ihr Weg zur Behandlung

So läuft es ab — in 3 Schritten

Kein bürokratischer Aufwand. Kein Warten auf Überweisung. Wir begleiten Sie von der ersten Frage bis zur letzten Sitzung.

Ärztliches Gespräch im HBO-Zentrum
1

Kostenlos

Erstgespräch & Einschätzung

Im persönlichen oder telefonischen Gespräch besprechen wir Ihren Befund und wie wir die HBO-Therapie für Sie planen.

Beratung und Therapieplanung
2

Individuell

Diagnose & Therapieplan

Anzahl der Therapiesitzungen und Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes.

Patient während der HBO-Therapie
3

Begleitet

Behandlung & Nachsorge

Tägliche Sitzungen in unserem Ärzte-Zentrum.

Kosten einer HBO-Therapie bei Radionekrose

Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

Im Rahmen der Beratung besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation bestehen und welche Unterlagen relevant sind.

Mehr zur Kostenübernahme

Ihre Fragen.
Beantwortet.

Sie sind sich nicht sicher, was Sie erwartet?
Diese Antworten können Ihnen helfen, offene Fragen vor Ihrem Behandlungsbeginn zu klären.

Was ist eine Radionekrose? +

Eine Radionekrose ist das strahlenbedingte Absterben von Gewebe nach einer Strahlentherapie. Ursache ist die dauerhafte Schädigung kleiner Blutgefäße durch ionisierende Strahlung, die zu anhaltendem Sauerstoffmangel und Gewebsuntergang führt. Sie ist keine Infektion, sondern eine eigenständige Folge der Bestrahlung.

Wann tritt eine Radionekrose nach Bestrahlung auf? +

Spätfolgen der Bestrahlung entwickeln sich typischerweise Monate bis Jahre nach Abschluss der Strahlentherapie. Gerade Radionekrosen entstehen häufig erst Monate bis mehrere Jahre nach der Behandlung.

Wie wird eine Radionekrose behandelt? +

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Gewebeschädigung und den Beschwerden. Neben medikamentösen oder operativen Maßnahmen wird auch die Hyperbare Sauerstofftherapie eingesetzt. Welche Behandlung in Ihrem Fall passt, prüfen wir ärztlich anhand Ihrer Befunde.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der HBO-Therapie bei Radionekrose? +

Die Kostenübernahme hängt vom individuellen Fall und der medizinischen Ausgangssituation ab. Im persönlichen Gespräch klären wir, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme in Ihrer Situation bestehen.

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Gerne beraten wir Sie persönlich.

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Team des HBO-Zentrums Aachen

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Telefonische Erreichbarkeit
Montag bis Freitag: 08:30 – 17:00 Uhr

Flexible Beratungszeiten nach Absprache möglich.
In medizinischen Notfällen sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Wissenschaftlich fundiert

Radionekrose entsteht durch strahleninduzierte Gefäßschädigung, anhaltenden Sauerstoffmangel und den Zusammenbruch der Regenerationsfähigkeit des betroffenen Gewebes. Die HBO-Therapie setzt an diesen Faktoren an: Sie verbessert die Sauerstoffversorgung, reduziert Entzündungen und Ödeme und regt die Gefäßneubildung an. Die Indikationsstellung erfolgt immer individuell auf Basis der vorliegenden Befunde und der klinischen Situation.

Unser Versprechen

Sie werden stets mit dem Gefühl gehen, gehört, informiert und gut betreut zu sein.

„Jeder Patient am Ärzte-Zentrum erhält ein kostenloses Erstgespräch, einen individuellen Behandlungsplan und die volle Aufmerksamkeit unseres Ärzteteams – von der ersten Beratung über die Behandlung bis zur Nachsorge.“Dr. med. T. Klein

Unser Standort

Kackertstraße 11 52072 Aachen Route planen →