Experimentell

Anwendungsgebiete

Experimentell

Postkontusionelles Syndrom

Traumatische Gehirnverletzungen (Schädel Hirn Traumata SHT) z.B. durch Verkehrsunfällen,

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durch Haushaltsunfällen oder durch Sportunfällen, sind ein häufiger Grund für chronische Beschwerden und erhebliche Einschränkungen im Alltag. Sie können zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität führen. In den USA gehören Schädel-Hirn-Traumata zu den häufigsten Todes- und Krankheitsursachen (Morbidität) überhaupt.


Insbesondere wenn es durch das Trauma zu einem Bewusstseinsverlust kommt, aber auch schon nach relativ leichten SHT (ohne Bewusstseinsverlust) kann es nach dem abklingen der akuten Folgen zu lang anhaltenden Beschwerden kommen. Diese bestehen aus einer Reihe verschiedenartiger Symptome, wie Kopfschmerz, Schwindel, Erschöpfung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen und verminderter Belastungsfähigkeit für Stress, emotionale Reize oder Alkohol (ICD-10 F07.2). Weitere beschriebene Symptome sind Änderungen im Affekt (Ängstlichkeit oder Depression), Persönlichkeitsveränderungen und Teilnahmslosigkeit (DSM-IV Kriterien).


In einer Tierstudie konnte gezeigt werden, dass sich eine HBO-Therapie positiv auf das Lernen bei Ratten nach Hirntrauma auswirkt. Jedoch auch bei Menschen konnte gezeigt werden, dass sich die HBO-Therapie nach SHT und bei postkontusionellem Syndrom positiv auf die Kognition und auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirkt und zu einer Minderung der Symptome sowie zu einer Steigerung des Hirnstoffwechsel führt (bildgeberisch dargestellten).

Complex regional pain syndrome (Morbus Sudeck) / CRPS

Morbus Sudeck oder auch Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (engl. Complex regional pain syndrome, CRPS)

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ist ein chronisches, über Jahre verlaufendes Krankheitsbild, mit stärkster Beeinträchtigung der Patienten im alltäglichem Leben. Bei Morbus Sudeck handelt es sich um ein Krankheitsbild, bei dem es nach einer Verletzung zu wiederkehrenden Schmerzen im Bereich der Wunde kommt. Zudem können Körperwahrnehmung, Beweglichkeit und andere Körperfunktionen gestört sein.


Betroffene haben nach einem Unfall an Armen oder Beinen länger und intensiver Schmerzen als gewöhnlich, obwohl die Verletzung behandelt wurde.