Die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) zählt zu den wenigen großen Krankheiten, die bislang nur unzureichend erforscht wurden. Es handelt sich um eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, welche oft zu einer erheblichen Beeinträchtigung der körperlichen Funktionen führt.
Das Krankheitsbild von ME/CFS ist bereits seit langer Zeit bekannt. Durch die Ausbreitung von Corona und den deutlichen Anstieg der Betroffenen im Zusammenhang mit Long Covid rückt diese Krankheit nun verstärkt in den Fokus der medizinischen Forschung und Aufmerksamkeit.
Menschen mit ME/CFS leiden neben stark ausgeprägter körperlicher Schwäche, auch als Fatigue bezeichnet, unter neurokognitiven, autonomen und immunologischen Symptomen.
Ein charakteristisches Merkmal des ME/CFS ist die sogenannte Post-Exertional Malaise - eine deutliche und langanhaltende Verschlimmerung aller Symptome nach geringer körperlicher oder geistiger Anstrengung.
Diese führt zu intensiver Schwächegefühl, Muskelschmerzen sowie grippeähnlichen Beschwerden und einer allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Bereits nach kurzer Belastungen wie ein paar Schritten Gehen kann diese auftreten. Selbst einfache Alltagsaktivitäten wie Zähneputzen, Duschen oder Kochen können zur Qual werden; anschließende Einkäufe im Supermarkt können einen tagelangen Bettruhezwang verursachen."
Neben der Anreicherung des Körpergewebes mit Sauerstoff und der Neubildung von kleinen Blutgefäßen im sauerstoffarmen Gewebe erfolgen unter der Hyperbaren Sauerstofftherapie eine Vielzahl weiterer Veränderungen im Körper.
Durch die Behandlung mit HBO-Therapie wird eine signifikante Überversorgung von Sauerstoff in unterversorgten Geweben erreicht, was zu deren Regeneration führt. Nachgewiesene Erfolge der Therapie umfassen eine deutliche Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie einen Rückgang chronischer Erschöpfungssyndrome.
Über einen individuellen Therapieansatz und die zielgerichtete Behandlung informieren wir Sie gerne unverbindlich in unserer ärztlichen Sprechstunde.
Hier berichten Patienten, wie sie die Behandlung im HBO-Zentrum Aachen empfunden haben und welche Erfahrungen sie mit unserem Team gesammelt haben.
Katrin K. aus Aachen
Post-COVID, April 2025
Thomas K aus Bergheim
Post-COVID, Dezember 2025
Claudia B. aus Junglinster (LUX)
CFS nach EBV, Januar 2025
Markus H. aus Venlo (NL)
Long-COVID, Februar 2025
Anne V. aus Bonn
ME/CFS, November 2025
Unser HBO-Zentrum Aachen, ist mit den modernsten Technologien ausgestattet, in der wir täglich ambulante, stationäre aber auch intensivmedizinisch betreute Patienten behandeln.
„Das Eintreten einer Erkrankung in unser Leben können wir rückblickend nicht ändern – Wir können jedoch heute dafür sorgen, dass Sie in Zukunft gesünder durchs Leben gehen.“
In einem persönlichen Gespräch prüfen unsere Ärzte, ob eine HBO-Therapie in Ihrer spezifischen Situation sinnvoll ist.
Die Behandlungsdauer, Sitzungszahl und Begleittherapie werden auf Ihre Beschwerden abgestimmt.
Unser interdisziplinäres Team sorgt während der gesamten Therapie für die tägliche Begleitung, medizinische Beratung und Anpassungen in enger Abstimmung mit Ihren Ärzten.
Erkelenz liegt rund 50 Kilometer nordöstlich von Aachen. Die Fahrt über die A44 oder eine Kombination aus A46 und A44 dauert je nach Verkehrslage zwischen 45 und 60 Minuten. Auch per Bahn ist die Verbindung planbar, über Mönchengladbach oder Köln erreichen Sie Aachen Hauptbahnhof, von dort sind es rund 15 Minuten mit Bus oder Taxi bis zur Kackertstraße 11.
Für Patientinnen und Patienten aus Erkelenz ist das HBO-Zentrum Aachen in aller Regel die nächstgelegene spezialisierte Einrichtung, näher als vergleichbare Zentren im Raum Düsseldorf oder Köln. Regelmäßig behandeln wir Diabetikerinnen und Diabetiker aus allen Erkelenzer Stadtteilen, darunter Gerderath, Keyenberg, Holzweiler, Borschemich, Lövenich, Katzem, Kückhoven und der Innenstadt. Auch aus den angrenzenden Gemeinden wie Hückelhoven, Wegberg, Wassenberg, Heinsberg und dem weiteren Kreisgebiet kommen Patientinnen und Patienten zu uns.
Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) Symptome von Long- und Post-COVID wie Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und neurologische Symptome deutlich lindern kann. Untersuchungen (Zilberman-Itskovich et al., 2022; Hadanny et al., 2024) belegen Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit und eine Normalisierung von Stoffwechselaktivitäten im Gehirn. Eine Übersichtsarbeit von Wu et al. (2024) bestätigt die positive Wirkung auf Regeneration und Lebensqualität. Die zuletzt veröffentlichte Studie von der Berliner Charité konnte diese Forschungsergebnisse nachhaltig bestätigen (2025). Fachautoren sehen in der HBO-Therapie einen vielversprechenden ergänzenden Ansatz, um die Genesung nach COVID-19 langfristig zu unterstützen.
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