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  • Zentrum für hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) und Tauchmedizin

Forschung am HBO-Zentrum Euregio Aachen

ID-100220946In enger Kooperation mit der Universitätsklinik Aachen und der RWTH Aachen wird an unserem Druckkammer-Zentrum neben der Behandlung von Patienten im Bereich Überdruckmedizin Grundlagen-Forschung sowie klinische Forschung betrieben.

  • Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf die Herzfunktion

    Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf die Herzfunktion: Starke Luftdruckveränderungen haben Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem. Mittels Impendanzcardiografie werden die Veränderungen, die die Herzfunktion während einer Druckexposition erfährt, analysiert. Dieses Projekt findet in Partnerschaft mit dem Helmholtz-Institut der RWTH Aachen statt.

    Ansprechpartner Dr. med. T. Janisch

  • Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf die Mikrozirkulation

    Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf die Mikrozirkulation: Insbesondere für die Behandlung von Problemwunden ist eine gute kapillare Durchblutung essentiell. Mittels einer Mikroskopkamera wird der Einfluss der HBO Therapie auf die kapillare Durchblutung analysiert.

    Ansprechpartner: Dr. med. T. Janisch

  • Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf immunologische Vorgänge

    Einfluss der hyperbaren Sauerstofftherapie auf immunologische Vorgänge: HBO Therapie hat Einflüsse auf das menschliche Immunsystem. Mittels biochemischer Analyseverfahren sollen immunologische Veränderungen, welche durch die HBO Therapie ausgelöst werden, entschlüsselt und somit das Verständnis hierfür vertieft werden.

    Ansprechpartner: Dr. med. T. Janisch

  • Evaluation der Mikrozirkulation des Fußes durch Kartierung von Messpunkten unter dem Einfluss von Hyperbarer Oxygenation (HBO)

    Eine ausreichende Gewebedurchblutung stellt die Voraussetzung für zufriedenstellende Wundheilung dar, insbesondere bei Frakturen des Fußes sowie Achillessehnenverletzungen. Die hohe Rate an Wundheilungsstörungen, Infektionen und Pseudoarthrosen spiegelt die regelhaft vorliegende Einschränkung der Mikrozirkulation im Verletzungsgebiet wieder. Diese ist durch die eingeschränkte anatomische Gefäßversorgung der Fußwurzelknochen sowie den entstandenen Gewebeschäden (Dislokation, Einblutung, Ödem, Kontamination, etc.) bedingt und wird zusätzlich durch individuellen Patientenfaktoren sowie operationsbedingten Traumata beeinflusst.

    Die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff in der Therapie und Nachbehandlung gilt daher durch seine vielen positiven Effekte als vielversprechend. Über den genauen Einfluss der HBO auf mikrozirkulatorische Kenngrößen ist jedoch wenig bekannt.

    Zur Evaluation der Durchblutung des Fußes und dem Einfluss von hyperbarem Sauerstoff auf die Mikrozirkulation soll eine Kartierung von Messpunkten am gesunden Fuß angefertigt werden.

    Mithilfe eines O2C-Geräts (Laser-Doppler/Weißlichtspektroskopie: „oxygen to see“; LEA Medizintechnik GmbH) werden bei 40 gesunden Probanden Messungen mikrozirkulatorischer Parameter vorgenommen. Erfasst werden die Sauerstoffsättigung des Hämoglobins, die relative Hämoglobinmenge, der relative Blutfluss und die Blutflussgeschwindigkeit. Von besonderem Interesse sind anatomisch definierte Segmente des Calcaneus und des Talus, die Achillessehne sowie Weichteilareale, die für die gängigen Calcaneus-Zugangswege (laterale L-Inzision, Palmer, McReynolds) inzidiert werden müssen. Für die Untersuchung steht eine oberflächliche (2mm und 8mm Tiefe) und eine tiefe Sonde (15mm Tiefe) zur Verfügung. Insgesamt werden so 31 Messpunkte am rechten Fuß erfasst.

    Ziel ist es, in einer nativen Messreihe Normwerte der Mikrozirkulation zu ermitteln, mit deren Hilfe zukünftig drohende oder eingetretene Wundkomplikationen frühzeitig detektiert und somit behandelt werden können. Zudem sollen Grenzwerte bereits vor operativen Eingriffen dabei helfen, den individuell günstigsten Zugangsweg zu identifizieren.

    Um den Einfluss der HBO-Behandlung auf die Mikrozirkulation untersuchen zu können (zunächst am Probanden, später am Patienten), erfolgt eine zweite Messreihe im direkten Anschluss an eine HBO-Behandlung (90 Minuten bei 1,4 bar Überdruck).

    Ansprechpartner: PD Dr. med. M. Knobe, Klinik für Unfallchirurgie Uniklinik RWTH Aachen

An folgenden Forschungsarbeiten waren unter anderem Mitarbeiter des HBO-Zentrum Euregio Aachen beteiligt:

ŸŸPaper: Weber, S., et al., Hyperbaric oxygen induces apoptosis via a mitochondrial mechanismPublished online: 4 December 2008; © Springer Science+Business Media, LLC 2008

Paper: Weber, S., et al., A single exposure to hyperbaric oxygen increases levels of circulating nucleosomes but does not induce mononuclear cell apoptosis in diversUHM 2005, Vol. 32, No. 2; Copyright © 2005 Undersea and Hyperbaric Medical Society, Inc

Paper: Eichhorn, L., et al., A single air dive induces apoptotic gene regulation but no increase in nucleosomes. UHM 2016, Vol. 43, No. 7; Copyright © 2016 Undersea & Hyperbaric Medical Society, Inc. 813

Poster: Thorsten Janisch, Ullrich P.F. Siekmann, Gernot Marx, Rüdger Kopp: Einzugsgebiet einer HBO-Kammer bei der Therapie von Kohlenstoffmonoxid-Intoxikationen, Download

Poster: Rüdger Kopp, Mark Ulbrich, Charlotte Aguado Duchatsch, Andre Stollenwerk, Gernot Marx, Thorsten Janisch: Messung des Herzzeitvolumens mittels elektrischer Kardiometrie beim statischen Apnoetauchen, Download






Kontaktdaten

Zentrum für Sauerstoff-Überdrucktherapie und Tauchmedizin